Merker`s Lebenswelt!
Mein Motto:
Wer nicht weiß wo er herkommt kann auch nicht wissen wo er hin soll!


Merker`s Lebenswelt
Der Titel meines Blogs lautet ab heute wieder anders: Zu wenige meiner 6.300 Follower`s konnten mit der bisherigen Überschrift etwas anfangen. Das führte zu Nachfragen und zu Miss-Verständnissen. Die Bezeichnung Merker-Hof ist offenkundig nur lokal ein Begriff.
Mit meinem Blog will ich meinen Leserinnen und Lesern einen Einblick in meine Gedanken- und Lebenswelt vermitteln. Ich will hier meine persönliche Meinung zu allgemeinen politischen, wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Vorgängen darstellen.
Dabei bin ich mir bewusst dass meine Meinung keine Allgemein-Gültigkeit haben muss. Andere Menschen sind von Vorgängen anders betroffen und denken daher auch anders darüber. Ich gestehe jedem und jeder seine /ihre persönliche Meinung zu! Auch dann wenn sie abweichend von meiner Haltung ist! Von besseren Argumenten lasse ich mich überzeugen! Zu einer Meinung überreden jedoch nicht!
Den Begriff "Merker" will ich beibehalten. Er bezeichnete seit jeher den jeweiligen Bauern auf dem Merkerhof in Horben. Mein Vater wurde so gerufen, mein Großvater und mein Urgroßvater auch. Deren Vorgänger wohl ebenso. Heute ist der Mekerhof meine Lebnswelt und "Merker" ist die Anrede für mich durch weite Teile der Horbener Bürgerschaft und darüber hinaus.
Mit der wechselvollen Geschichte unseres Hofes als Institution habe ich mich sehr intensiv befasst. Ich habe das Anwesen Merkerhof im Jahr 1975 in einer äußerst prekären wirtschaftlichen und substanziellen Situation übernommen. Zwei Generationen vor mir hatten in schwierigen Situationen falsche Entscheidungen getroffen.
Die Erfahrungen als Eigentümer des Merker-Hofes und die Befassung mit unserer Familien-Geschichte prägten meine Denkweise und meine Persönlichkeit bis in mein Innerstes. Daher auch mein Leitspruch: "Wer nicht weiß wo er herkommt weiß auch nicht wo er hin soll!"
Mein Ziel war es von vornherein die vorgefundenen Unzulänglichkeiten zu beseitigen und unseren Hof zu einem geordneten Teil der Gemeinde zu machen. Ohne Überheblichkeit kann ich sagen dass dies gelungen ist. Die zahlreichen Abkömmlinge meiner Großeltern, Urgroßeltern und meine Nachkommen können heute ohne Scham bekennen wo Teile ihrer Wurzeln liegen. Auch meine jeweils hohe Zustimmung bei sechs Gemeinderats- und zwei Bürgermeister-Wahlen bestätigen meine Wahrnehmung.
An diesem Weg waren viele menschliche Enttäuschungen zu verkraften. Diejenigen die mich anfangs verspotteten versuchten mich später zu behindern, einige geradezu zu zerstören. Ich bin wohl der über weite Strecken meist-beleidigte und -verleumdete Bürger in Horben.
Auf diesem Feld habe ich Erfahrungen gemacht die meine Sinne extrem schärften: Bestimmt nur wenige Menschen können zwischen echter Ehrlichkeit und Scheinheiligkeit so schnell und so sicher entscheiden wie ich! Ein Blick in die Augen meines Gegenüber genügt mir in aller Regel um sicher zu wissen woran ich mit ihm bin! Dabei täusche ich mich nur äußerst selten!
Diese Fähigkeit bestimmt auch in hohem Maße meine politische Einstellung! Am eigenen Leib habe ich erfahren dass Leute, die schon viel haben skrupellos immer noch mehr wollen. Ich sehe auch dass es Leute gibt die ein gutes Leben als Parasiten führen. Mir sind die Überschlauen suspekt die auch auf meine Kosten studiert haben und die jetzt meinen mir in meinem Bereich die Welt erklären zu müssen. Mit denen allen habe ich nichts am Hut!
In meine Welt passen die Ehrlichen, die Gradlinigen, die Offenen und Direkten! Authentische Menschen die wach sind und sich einbringen. Die Solidarität üben und die daher auch Solidarität erwarten können! Weil solche Menschen in der Politik nur selten zu finden sind gehöre ich heute keiner Partei mehr an. Für Klientel-Politik bin ich nicht zu haben! Auch wenn ich mit den Grünen nach wie vor mehr Schnittmengen habe als mit den anderen!
Mein einziges Vorbild ist mein Großvater mütterlicherseits! Ein "kleiner Mann" mit riesiger Lebenserfahrung! Ich bemühe mich ihm modifiziert auf die heutige Welt nachzueifern. Bis heute frage ich mich immer mal wieder: "Wie würde das Opa jetzt machen?" Er war ein kluger ehrlicher Mann der sich vor niemandem duckte, sich niemandem anbiederte und der seine stets fundierte Meinung standfest vertrat!
Mein Großvater warnte schon vor 40 Jahren vor der Welt die wir heute haben! Vor einer leichtsinnigen, egoistischen, maßlosen Welt die früher oder später von selbst im Chaos zerfällt. Er lebte und forderte Bescheidenheit, Genügsamkeit, Fleiß und Gerechtigkeit. Wer in Not war konnte auf ihn zählen. Wer ihn abkochen wollte den ließ er abblitzen! Dabei wusste er genau zwischen beidem zu unterscheiden!
So wie er wäre ich gerne und das versuche ich in meinem Leben, in meinem Blog und bei meiner politischen Arbeit als Gemeinderat unzusetzen. Je mehr Menschen zur Einsicht kommen um so eher erscheint es mir als möglich dass die Welt aufwacht und doch noch auf einen besseren Weg zurückfindet!
Die meisten von uns haben bereits mehr als genug für ein gutes Leben ohne materielle Not. Wir brauchen mehrheitlich nicht immer noch mehr und noch mehr! Die Leistungsfähigkeit unserer natürlichen Systeme ist bereits weit überdehnt! Wir müssen in unsere natürlichen Grenzen zurück finden!
Diese Erkenntnis zu verbreiten, zu befördern und zu bewerben ist das vordringliche Ziel meiner Arbeit!
Hans-Peter Buttenmüller


